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Okt 20

Aufwind für den Kurstandort

Neue Projekte in Bad Schwartau

 

Nach Ansicht der Freien Demokraten war der September ein rundum positiver Monat für die künftige Stadtentwicklung. Die Liberalen sehen in den jüngsten Beschlüssen des Bau- und des Finanzausschusses gute Signale, um die Stadt mit neuem Leben zu füllen und langfristig auch touristisch attraktiver zu machen. Der Stadtverordnete Christian Trübger lobt die Initiative der WBS für den Erwerb des Amtsgerichtsgebäudes: „Wir haben im Kommunalwahlkampf ein Nutzungskonzept gefordert, um das schönste und markanteste Gebäude in der Innenstadt zu einem Treffpunkt für die Bürger zu machen. Es freut uns, dass die WBS die zahlreichen Ideen der Bürger gesammelt hat. Gleichzeitig sehen wir mir Sorge, dass die Ausschüsse kaum noch politische Entscheidungen treffen, sondern nur noch externe Gutachten und Konzepte in Auftrag geben – verbunden mit entsprechenden Kosten, die man mit mutigen Beschlüssen auch einsparen könnte.“

Die FDP hat schon im Juli gefordert, das ehemalige Amtsgericht zum Standort eines Bürgerzentrums zu machen, um Trauzimmer, Stadtmuseum sowie einen Theater- oder Bürgersaal unterzubringen. Auch die Treffs des Seniorenbeirats könnten dort stattfinden. „Das Gebäude wäre dann nicht nur der Mittelpunkt des kulturellen Lebens in der Stadt, sondern eine ideale Ergänzung zu den fußläufig erreichbaren Freizeitangeboten im Kurgebiet“, meint der stellvertretende Ortsvorsitzende Hendrik Siegel. Die Ausschreibung eines Gutachtens zur Konkretisierung eines Nutzungskonzeptes findet zwar die Unterstützung der FDP, die Liberalen betonen jedoch: „Über die  künftige Nutzung hätte auch preisgünstiger unmittelbar im Ausschuss entschieden werden können“, so Siegel.

Die FDP sieht diese Entscheidung dennoch als wichtigen Schritt zur Förderung des Tourismus. Die Liberalen wollen Bad Schwartau im Wettbewerb mit anderen Kurstandorten stärken: „Das geht nur durch neue Angebote und Alleinstellungsmerkmale“, meint Siegel. Er freut sich über die finanzielle Förderung der „Aktivregion Innere Lübecker Bucht“, um den Kurpark neu zu gestalten. „Wir sollten diese Chance nutzen, um den Reha-Patienten künftig auf den Hauptachsen des Parks barrierefreie und befestigte Wege anzubieten“, so Christian Trübger weiter. Er regt zugleich ein Tourismuskonzept für das ganze Stadtgebiet an. Eine qualitativ hochwertige Hotellerie würde nach seiner Ansicht ebenso den Kurbetrieb aufwerten wie ein naturnaher „Chalet-Park“ mit Ferienhäusern im Schwartautal.

Zur Belebung der Innenstadt erklärt Trübger: „Das Plankonzept für ein neues Geschäfts- und Wohngebäude in der Auguststraße – als ‚Schwartauer Höfe‘ in den Medien vorgestellt – würde die Lübecker Straße wachküssen, weil es die dortigen Geschäfte mit den Kundenströmen in der Markttwiete verbindet und ein hochwertiges Angebot für Einzelhandel und Gastronomie in der Innenstadt schafft. Wir freuen uns über den Aufwind, den Bad Schwartau durch das Projekt erfahren kann – vor allem, um den Leerstand in der Stadtmitte zu verringern.“ Eine Wasserski-Anlage, wie jüngst im Bauausschuss vorgestellt, lehnt die FDP dagegen ab: „Da sollte der Bauausschuss lieber über Projekte im sozialen Wohnungsbau nachdenken – denn wir brauchen den Wohnraum auch, um Flüchtlinge in der Stadt angemessen unterzubringen“, so Christian Trübger abschließend.

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ViSdP: Ortsvorsitzender Christian Trübger,
Postfach 1355, 23602 Bad Schwartau, Telefon: (0451) 2 46 78, C.Truebger@FDP-BadSchwartau.de

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