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Apr 19

Viel Lärm um nichts

„Schwartauer Werke“ haben eine Zukunft in Bad Schwartau

 

Am gestrigen Montag, den 18. April 2016, befasste sich der Bauausschuss mit der möglichen Standortverlagerung der „Schwartauer Werke“. Nachdem Dr. Uwe Brinkmann, parteiloser Bürgermeister-Kandidat der Bad Schwartauer SPD, öffentlich machte, dass das bekannte Unternehmen nach neuen Flächen zur weiteren Expansion suche und offenbar einen Ortswechsel plane, äußerte sich die Stadtverwaltung zu den aktuell laufenden Verhandlungen mit der Geschäftsführung. Nun steht fest: Für ein neues Werk erhalten die „Schwartauer Werke“ ein weiträumiges Areal in der Nähe zum Gewerbegebiet „Langenfelde Nord“. Die Erschließung des Geländes ist innerhalb kürzester Zeit möglich, so dass an dem neuen Standort schon im Jahr 2018 die Produktion anlaufen könnte. Die Landstraße L 185, die derzeit noch durch Pohnsdorf führt, soll auf der Fläche der Gemeinde Stockelsdorf sogar verschwenkt werden, damit die Belieferung der neuen Produktionsstätte ohne eine Belastung der örtlichen Bevölkerung sichergestellt werden kann. So erhält Pohnsdorf zugleich – die Zustimmung des Landes vorausgesetzt – eine Ortsumgehung, die den Schwerlastverkehr problemlos aufnehmen kann.

Die FDP hat nie daran gezweifelt, dass es der Verwaltung gelingen würde, dem Konfitürenhersteller angemessene Flächen innerhalb des Stadtgebietes anzubieten. „Unsere Stadtverwaltung verfügt über durchsetzungsfähiges und versiertes Personal – also die richtigen Leute, um solche Verhandlungen erfolgreich zu führen. Gewisse Absprachen müssen in einem solchen Prozess vertraulich bleiben, um den Erfolg der Verhandlungen nicht zu gefährden“, glaubt der FDP-Ortsvorsitzende Christian Trübger. Sowohl der Bauamtsleiter Thomas Sablowski als auch der scheidende Bürgermeister Gerd Schuberth haben das Vertrauen der Bürger verdient: „In der Vergangenheit ist es dem Bürgermeister stets gelungen, die ‚Schwartauer Werke‘ in ihren Expansionsplänen zu unterstützen. Erst im Jahr 2012 hat das Unternehmen 20 Millionen Euro in die Errichtung eines modernen Werks investiert. Die ‚Schwartauer Werke‘ demonstrieren seit Jahren ihre Verbundenheit mit dem Standort, indem sie lokale Projekte in Kindergärten und Sportvereinen fördern“, so Trübger weiter. „Es war nicht zu erwarten, dass das Unternehmen sein regionales Engagement und sein Bekenntnis zum Standort Bad Schwartau einfach hinschmeißen würde – die ‚Schwartauer Werke‘ setzen auch in Zukunft auf unsere Solbadstadt“, gibt sich Trübger zuversichtlich.

„Der 18. April war ein guter Tag für unsere Stadt“, so der FDP-Chef. Er kritisiert den Stil des Bürgermeister-Wahlkampfes, denn der Inhalt des Verhandlungsstandes sei unnötig in die Öffentlichkeit getragen worden. „Es ist ohne Not die Kuh durchs Dorf getrieben worden. Wir brauchen vor Ort eine aktive Wirtschaftsförderung und Ansiedlungspolitik für Unternehmen: Das sichert Arbeitsplätze, Kaufkraft und das Steueraufkommen in unserer Stadt“, so Trübger weiter. „Was wir nicht brauchen, ist eine nervöse Hyperventilation örtlicher Kommunalpolitiker, wenn solche Verhandlungen ins Stocken geraten. Daher möge die beste Frau im Bürgermeister-Wahlkampf gewinnen – Frau Brümmer hat einfach Coolness bewiesen“.

Ortsvorsitzender Christian Trübger

Ortsvorsitzender Christian Trübger

ViSdP: Ortsvorsitzender Christian Trübger,
Postfach 1355, 23602 Bad Schwartau, Telefon: (0451) 2 46 78, C.Truebger@FDP-BadSchwartau.de

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